Alpine Kombifahrt Klosters / Davos 2017

16. Januar 2017

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Der Mörder und die Werwölfe

Am Montag, den 02.01.2017, sind alle 60 Teilnehmer in Klosters angekommen. Manche sind mit dem Bus gefahren, manche mit dem Auto und manche kamen ohne Rückspiegel, aber zum Glück heil, hier an. Viele Familien kannten sich schon von vorherigen WSV-Fahrten. Am zweiten Tag waren die Pisten noch sehr vereist, aber das machte uns nichts aus – denn so schnell wie wir waren, schmolz das Eis durch die Funken unserer Skikanten. Am Abend begann etwas Unheimliches – immer mehr Teilnehmer starben eines plötzlichen Todes. Frank, der Polizeipräsident erläuterte den Kindern, dass unter uns ein Mörder hauste und dieser erkannt und gefangen genommen werden sollte.

Natürlich war das Mordverbrechen nur ein Spiel, welches uns die ganze Woche begleitete – aber jetzt erstmal zum Mittwoch. Denn am Mittwoch lag plötzlich so viel Schnee, wie mancher Bauchumfang nach Weihnachten zugenommen hatte (ungefähr 50 cm). So kamen auch die Freeride- und Skitouren-Freunde auf ihre Kosten. Am Abend sind wir alle Nudeln essen gegangen, in der Madrisa Mia.

Am Donnerstag war es für manche Kinder am Berg viel zu windig und die Flocken fielen dick aus den grauen Wolken. Deshalb begann bei uns im Tal die Schneebaustelle. Wir schleppten kistenweise Schnee – und es hat sich gelohnt! Am Ende hatten wir eine richtige Schneeburg, gemütliche Liegen und eine Bank aus Schnee.

Die geplante Disco wurde einfach morgens in die Gondel verlegt, denn die Mountainguides unterhielten die gesamten Gotschna-Gondelfahrer mit Ihren Hits „Vater Abraham“ und „Arsch im Schnee“. Morgens war es am Berg -22° C, also richtig kalt, doch trotz dieser eisigen Temperaturen gingen alle „auf“ und „neben“ die Pisten. Groß und Klein haben super durchgehalten und wieder einiges an Technik und Tiefschnee-Erfahrung dazu gelernt. Nach dem Skifahren lag noch so viel Schnee, dass wir noch ein Iglu bauten. Plötzlich tauchten ein paar Mountainguides auf und es wurden immer mehr. Dann begann die große Schneeballschlacht mit Abwerfen und Einseifen. Am Ende waren alle patschnass, aber wir mussten uns noch beeilen, denn das Tischtennisturnier begann. Nach dem Tischtennisturnier gab es Essen – zur Überraschung aller – schon wieder Nudeln!

Am Samstag konnten wir endlich unseren Hausberg austesten, die Madrisa. Die Tiefschneeprofis (unter Lutz‘ Anleitung) präparierten schon mal die Talabfahrt, obwohl diese eigentlich noch gar nicht offen war. Die Abschluss-Skifahrten waren traditionell mit allerlei Pistenquatsch verbunden, so dass jeder seinen Spaß hatte, nur die Schweizer schauten uns etwas ungläubig an.


Der Abend stand ganz im Zeichen des Abschieds: die Mountainguides hatten sich lustige Spiele ausgedacht, bei denen man entweder patschnass wurde, mächtig ins Schwitzen kam oder unsere jüngste Mitfahrerin Bente (8 Monate) aufweckte. Das Kinderteam gewann die Spiele mit ganz knappem Vorsprung. Beim Besenstiel-Limbo zeigten Jung & Alt, wie biegsam und geschmeidig Skifahrer sind.

Wir Kids waren die ganze Woche im Werwolf-Fieber. Jeden Abend wurde in der Lounge oder in den Zimmern geraten, wer in Düsterwald der Werwolf war und schlussendlich wurde auch erraten, wer der Mörder vom Schweizerhaus war. Er hatte es tatsächlich geschafft, fast alle Erwachsenen um die Ecke zu bringen, bevor er von Max enttarnt wurde.

Insgesamt haben wir eine richtig tolle Woche verbracht, mit intensivem Skifahren, geselligen Abenden und netten Gesprächen. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass man mit dem Skisport ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringen kann.

Vielen Dank an das ganze Klosters-Team.
Familie K.

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Martin van Wickeren

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