Alpine Vereinsmeisterschaft: Alte Meister suchen Nachfolger

30. Januar 2017

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SKI ALPIN

 

SNOWBOARD

 

Mit zwei Tagen strahlendem Sonnenschein in Oberstdorf und 80 Teilnehmern war das Schneesportwochenende ein echter Höhepunkt der Skisaison im WSV. Zum dritten Mal fand die Vereinsmeisterschaft nun im Allgäu statt und die ansteigende Beteiligung scheint ein Hinweis dafür zu sein, dass das Organisationsteam daran auch nichts ändern muss: in den letzten 10 Jahren nahmen nie so viele WSV’ler an der VM teil wie in diesem Jahr.
Auch das urige Vereinsdomizil hat sich längst bewährt: das Gruppenhaus am „Ende der Welt“ in der Spielmannsau eignet sich perfekt für unser gemeinsames Wochenende.

Natürlich trägt auch das Wetterglück zum Erfolg der Veranstaltung bei. Ebenfalls zum dritten Mal in Folge durfte sich der WSV über optimale Verhältnisse freuen: blauer Himmel, griffige Pisten, angenehme Temperaturen. Selbst Teilnehmer, für die der Riesenslalom nicht das Wichtigste an diesem Wochenende ist, können so die Wartezeit am Start mit Blick auf das großartige Panorama der Allgäuer Alpen richtig genießen. Aber auch scheinbare „Ski-Renn-Muffel“ lassen sich von der nicht ganz ernstgemeinten Renn-Atmosphäre im Startbereich anstecken, stehen schließlich mit etwas Ehrgeiz an der Startschranke und stellen auf der Strecke überrascht fest, dass das Fahren zwischen den Stangen richtig Spaß machen kann.

Die Strecke am Fellhorn stellte sich vor allem für die schnelleren Fahrer diesmal als Wolf im Schafspelz heraus. Der flott gesetzte Lauf lockte zur direkten Linie, die jedoch an den vielen Geländeübergängen nicht die beste war und stattdessen zu Fehlern oder Stürzen führte. Vielleicht hatten deshalb am Ende die routiniertesten Teilnehmer die Nasen vorn. Tanja Abels und Frank Piatkowski-Eid holten sich erstmals 1990 gemeinsam die Titel… 
Abels gewann mit knappem Vorsprung vor der Titelverteidigerin Bettina Simon und Tabea Duckwitz, die wiederum eine Gruppe von Verfolgerinnen aus dem WSV-Skilehrteam anführte, deren Bestzeiten sehr eng beieinander lagen.
Piatkowski war eine halbe Sekunde schneller als der Meister von 2005, Boris Buchmann. Gesamt-Dritter wurde überraschend der Snowboard-Spezialist Daniel Pulvermüller.

Beide Vereinsmeister waren sich nach dem Rennen einig, dass es im WSV endlich Zeit wird für eine sportliche Wachablösung. Die nächsten Titelträger sollten nun aus den Reihen des Skilehrer-Nachwuchses kommen. Leider waren aus der Gruppe der jungen Mountainguides nur wenige am Start. Die Verantwortlichen im WSV werden sich Gedanken machen, mit welchen Anreizen man dies in Zukunft ändern kann.

Am Abend wurden im Mountain-Hostel die mit Spannung erwarteten Ergebnisse aller Teilnehmer verkündet, aufgeteilt in kleinere Jahrgangsgruppen, etwas größere Klassen für die Pokalwertung und die Gesamtwertung. Zahlreiche Pokale, Medaillen, Urkunden und Sachpreise wurden im Laufe des Abends vergeben. Niemand ging am Ende leer aus, vor allem nicht die Kinder und Jugendlichen. Alle Resultate sind in den Ergebnislisten hier auf der Website zu finden. Hier die Liste der Pokalsieger:
„Minis“: Lynn Pulvermüller und Kjell Abels

Kinder: Janina Heislitz und Janne Schirrmacher

Schüler: Maike Leijdekker und Paul Heislitz

Jugend: Tabea Duckwitz und Johannes Eid

Damen/Herren: Bettina Simon und Boris Buchmann

„Altersklassen“: Tanja Abels und Frank Piatkowski-Eid

Snowboard: Janne Leijdekker und Daniel Pulvermüller

King of the Hill (Kombination Ski/Snowboard): Daniel Pulvermüller

Schnellste Familie: Familie Heislitz (Tanja, Janina, Frank, Paul)

Ausgeglichenste Familie: Familie Stietz (Bettina, Lotte, Frank)

Teilnehmer/-in mit den zwei konstantesten Durchgängen: Diane Pulvermüller

Punktgenaue Platzfahrer: Kerstin Siebers-Christ und Dirk Kasper

Gruppenwertung
Pokalwertung
Gesamtwertung
Familienwertung

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Hier noch ein Video mit den Kids auf der Piste

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